Reinkarnation (gesprochen Re-inkarnation) bedeutet Wiedergeburt. Die Annahme, dass unser Sein einem immer wiederkehrenden Kreislauf vieler Leben entspricht und wir nach unserem Tod wieder geboren werden, so wie wir bereits vor unserer Geburt viele Leben gelebt haben, hat vor allem in fernöstlichen Lebensanschauungen eine tief verwurzelte Tradition. Dies in Anlehnung an die zyklischen Abläufe, die überall in der Natur beobachtbar sind, wie die Jahreszeiten, der Wechsel von Tag und Nacht, das Ein und Aus des Atems, das Kommen und Gehen der Gezeiten.
Bei der Reinkarnationstherapie wird davon ausgegangen, dass seelische Verletzungen aus früheren Leben ihre Auswirkungen bis in unser gegenwärtiges Leben beibehalten können, was zu psychischen und psychosomatischen Schwierigkeiten führen kann. Das können z. B. Ängste, Depressionen, Essstörungen, Energielosigkeit, mangelndes Selbstvertrauen, Partnerschaftsprobleme, Sinnfragen usw. sein. Man spricht in solchen Fällen von nicht integrierten früheren Leben.
In der Therapie wird mit Entspannungstechniken eine Rückführung in ein nicht integriertes früheres Leben angestrebt, mit dem Ziel, dieses zu integrieren. Hierbei werde Situationen mit ihren jeweiligen Emotionen wieder erlebt und auch erforscht, wie es zu traumatischen Erlebnissen kam. Dadurch können aufgestaute Energien, die im Zusammenhang mit Problemen, die uns in diesem Leben belasten, abgebaut werden – man nenn dies Karmaknoten auflösen.
Karma: Die Seele hat in vergangenen Leben schon viele verschiedene Dinge erlebt oder getan und daraus resultiert das, was sie in diesem jetzigen erlebt bzw. lernen – erkennen – verändern muss.
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